© Meik Kuhl 2002
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Wer davon überzeugt ist, das Ende der Dinge zu wissen, die er gerade erst beginnt, ist entweder außerordentlich weise oder ganz besonders töricht; so oder so ist er aber gewiß ein unglücklicher Mensch, denn er hat dem Wunder ein Messer ins Herz gestoßen.

Der Drachenbeinthron - von Tad Williams

It was deepest night, no moon to see.
Stars were shining bright, gave a dream to me.
While I was dreaming, I felt lonely.
Thinking of you gave pain to me.

I sat in front of my window, looking up to the sky.
Started thinking of you, teardrops in my eye.
No one here to listen, noone here to talk to.
Feeling, something `s missin´, feeling, I´m missing you.

Inside I was crying, inside I was burning.
I felt like I´m dying, my world stopped turning.
The feeling of starving, it didn´t stop growing.
All I could do, was try to stop moaning.

I thought of my life, of how it could be.
Thought of the past, how it hasn´t been.
Tried to find a way, but I couldn´t find.
Tried to run away, but nowhere to hide.

Now I can see you, from above in heaven.
Please don´t start weeping, my love is free like a raven.
While the stars are sleeping.

Sascha Veurink

 
Frieden kaufen !
Rosenkind Celine © 2001

Ich wünschte ich könnte den Frieden kaufen
dann würde ich barfuß kilometerweit laufen!
Das denke ich, so oft in dieser Zeit,
wo regiert Trauer, Angst und das Leid.
Ich wünsche mir ein wenig nur Macht,
den Terror zu stoppen damit es nicht kracht.
Ich wünsche mir ein wenig nur Engel zu sein
um Tränen zu trocknen, von Angst zu befreien.
Ich wünsche mir ein Stimme so laut mit welcher ich Schrein kann, was manch einer sich nicht traut.
Ich wünsch mir zu sein ein schlechtes Gewissen
damit die Politiker nachdenken müssen.
Ich wünsch mir nur einmal ganz mächtig zu sein,
um die Menschen von Hass und Zorn zu befreien.
Ich wünsche mir Frieden,
doch den kann man nicht kaufen,
hab mir meine Füße schon wund gelaufen
und meine Seele ist müde und weint,
ich wünsche mir, dass sich die Menschheit vereint
und alles war nur ein böser Traum
aber allein schaff ich das kaum!
Wer mithelfen will, wird mir schreiben müssen
Meine Adresse : AN DAS GEWISSEN


Wenn du müde geworden bist vom Laufen nach den Sternen, um den Menschen in der Nacht etwas Licht zu bringen, dann setz dich in der Stille nieder und lausche auf die Quelle.
Wenn du tief genug vordringst zum Kern der Dinge, dann bekommst du Augen, um unsichtbare Dinge zu sehen, und Ohren, um unhörbare Dinge zu hören.

Phil Bosmans


Was man liebt, muss man freilassen. Kehrt es zu Dir zurück, gehoert es Dir. Wenn nicht, hat es Dir nie gehört.

Fällt Dir das Lachen einmal schwer, probiere ein bißchen, einen Clown nachzumachen, der in seinem Herzen weint und dennoch lachend für ein Kind auf der Geige spielt um so von den Tränen seines Herzens geheilt zu werden.

Eine stachelige Raupe sprach zu sich selbst: "Was man ist, das ist man.
Man muß sich annehmen, wie man ist, mit
Haut und Haaren. Was zählt, ist das Faktische. Alles andere sind
Träume. Meine Lebenserfahrung läßt keinen anderen
Schluß zu: Niemand kann aus seiner Haut." Als die Raupe dies gesagt
hatte, flog neben ihr ein Schmetterling auf. "Es war,
als ob Gott gelächelt hätte." (Lindolf Weingärtner)
 
Das Gewissen“, sagte einmal ein alter Indianer, „ist ein kleines
dreieckiges Ding in meinem Herzen - Es steht still, wenn
ich gut bin. Tue ich aber böses, dreht es sich, und die Kanten tun dann
sehr weh. Am schlimmsten ist es aber, wenn ich oft böse
bin, denn dann stumpfen die Kanten ab, und ich spüre die Schmerzen
nicht mehr“

Eines Nachts hatte ein Mensch einen Traum; er träumte, er ginge den Strand entlang mit Gott, über den Himmel hin leuchteten die Szenen aus seinem Leben auf, für jede der Szenen bemerkte er im Sand zwei Fußspuren: die eine gehörte ihm selbst, die andere zu Gott. Als die letzte Szene vor ihm aufgeleuchtet war, blickte er zurück auf die Fußspuren und bemerkte, daß lange Zeit den Weg nur ein Paar Spuren im Sand zu sehen waren. Er bemerkte auch, daß dies geschehen war während der schwersten und traurigsten Zeit seines Lebens. Dies machte ihm ernstlich Kopfzerbrechen und er fragte Gott: Herr, Du sagtest, als ich mich entschied, Dir zu folgen, Du würdest den ganzen Weg mitgehen. Aber ich bemerkte, daß während der schlimmsten Zeit meines Lebens nur ein Paar Spuren da waren. Ich verstehe nicht, daß - als ich Dich am meisten brauchte - Du mich verlassen hast. Gott antwortete: Mein kostbares Kind, ich liebe Dich und wollte Dich niemals verlassen. Während Deiner Zeit voller Last und Leiden, als Du nur ein Paar Spuren sahst, da war es so, das ich Dich getragen habe!

Irisches Märchen (Aus dem Weihnachtsbrief der Gesellschaft für biologische Krebsabwehr e.V.)


Ein junger Mann betrat im Traum einen Laden. Hinter der Theke stand ein Engel. Hastig fragte er ihn: "Was verkaufen Sie, mein Herr?" Der Engel antwortete freundlich: "Alles, was Sie wollen."
Der junge Mann begann aufzuzählen: "Dann hätte ich gern das Ende aller Kriege in der Welt, bessere Bedingungen für die Randgruppen in der Gesellschaft, Beseitigung der Elendsviertel in Lateinamerika, Arbeit für die Arbeitslosen, mehr Gemeinschaft und Liebe in der Kirche und... und... Da fiel ihm der Engel ins Wort: "Entschuldigen Sie, junger Mann, Sie haben mich falsch verstanden. Wir verkaufen keine Früchte, wir verkaufen nur den Samen."

Wenn aus Tränen schließlich ein Lächeln entsteht, öffnet sich der Himmel

Wenn es dir möglich ist, mit nur einem kleinen Funken die Liebe in der Welt zu bereichern, dann hast du nicht umsonst gelebt.”
Jack London (1876-1916)

Liebe ist wie wildes Wasser,das sich durch Felsen zwängt,
Liebe ist so wie ein Messer,das dir im Herzen brennt.
Sie ist süß und sie ist bitter,wie ein Sturmwind und ein Hauch.
Für mich ist sie eine Rose,für dich ein Dornenstrauch.

Wer nie weint und niemals trauert,der weiß auch nichts vom Glück.
wer nur sucht was ewig dauert,versäumt den Augenblick.
Wer nie nimmt,kann auch nicht geben,und wer sein Leben lang,
immer Angst hat vor dem Sterben, fängt nie zu Leben an.

Wenn du denkst,du bist verlassen,kein Weg führt aus der Nacht,
fängt an die Welt zu hassen,die and`re glücklich macht.
Doch vergiss nicht an dem Zweig dort,der im Schnee beinah erfror,
blüht im Frühling eine Rose, so schön wie nie zuvor.

Wie ich finde perfekt interpretiert! Klick